Rückblick zum „Kitzbühel Your Place to Meet – Get Together“

„Kitzbühel Your Place to Meet – Get Together“.
Meetings waren das Thema des gestrigen Meetings am 10.09.2026 im 25 hours Hotel in Wien.
Genaugenommen ging es um MICE.
Und ich habe daran als selbsternannter „Head of Bustravel.at“ teilgenommen.
Also ganz meins – Bustravel.at halt. Ein langjähriges Hobby. Als Beruf kann man es nicht bezeichnen.

Ich habe gestern den Timeslot zwischen 16:00 und 19:00 zugeordnet bekommen. Ich war gespannt, was
auf mich zukommt. Zugegeben – Der Begriff auf der Einladung – „Timeslot“ las sich nicht besonders
exklusiv. Ich erinnere: Es geht um Kitzbühel – The Legend. Übersetzung für Timeslot: OK, Komm halt – aber
halt dich kurz. Das war meine Interpretation dafür. Manche glauben, ich interpretiere zuviel.
Nun ich verstehe das ja. Es geht letztendlich um Business, Effizienz, Effektivität – und nicht
um Urlaub. Wir sind am anderen Ende der Reiseindustrie. Bei den Machern und -Innen. Und da ist
wenig Zeit für unkalkulierte Entspanntheit im Kreise einer Gästeschaft, deren finanzielle
Rentabilität noch nicht geklärt ist.

Aber was ist jetzt genau passiert:
Nach einem anstrengenden Bürotag bin ich ca. um 17:30 eingetrudelt, eine APCOA Parkgarage war direkt gegenüber.
Vor Ort waren einige MICE Partner, die sichtlich schon einen langen Tag hinter- und eine herausfordernde
Nacht vor sich hatten.
Was bei dem „Get Together“ rauskam? Nun, erste Bekanntschaften, lockere Small Talk Runden und Kennenlern-Gespräche
und ein paar wirklich gute Ideen, für eine Veranstaltung – zu der ich später mehr berichten werde.
Konkret hatte ich (ganz) kurze Gespräche mit Tim Carlo Westermeier vom Hotel Kitzhof, David Aberger vom Grand
Tirolia einer dynamischen Mitarbeiterin von einer Eventagentur, die auch das Gewinnspiel organisiert hat
sowie Andreas Woerle von Kitz Tourismus und Birgit Aigner vom Rasmushof gesprochen.
Es gab einen Urlaub in Kitzbühel zu gewinnen!
Bei dem Tablet-Game gab es 1.000 Fragen. Schwerer als die Streif Abfahrt? Nein, aber fast so herausfordernd.
Die Höhe des Kitz Kongress Veranstaltungssales? Keine Ahnung. Und ich hab geglaubt ich kenn mich aus.
Nach unzähligen falsch beantworteten Fragen im Ratespiel zu den MICE Kapazitäten von Kitz Tourismus, die noch viel mehr
gewesen wären, wenn mir Birgit Aigner und David Aberger netterweise nicht ein paar richtige Antworten eingeflüstert hätten.
Eine Dame von einem Tour Operator aus Wien stand mir am Tisch gegenüber, sie hat sich auch bemüht und ich würde
ihr den Urlaub gönnen.
Leider konnte ich nur ca. 50 Minuten dort bleiben, mir entging also die Abendveranstaltung – die Präsentation
des neuen Imagevideos und eine sicher intensive Partynacht. Mit meinem Timeslot Ticket wär ich
reingekommen, weil das gleich gegenüber war, jedoch unklar ob das auch so geplant und legal wäre. Ja,
Kitzbühel und Legalität steht nicht im Widerspruch. Auf der Einladung stand nichts. Fingerspitzengefühl v.s. Grenzüberschreitung in Bezug auf soziale Gesundheit. Nach dem Motto „was soll ich dort eigentlich machen ausser ein Video anschauen und das Gefühl haben, einen Eintritt für einen nicht freigegebenen Bereich erschnorrt zu haben um mir das dann von anderen Gästen oder Veranstaltern unter die Nase reiben zu lassen“? -> nein sicher nicht! Niemand hätte mir das vorgehalten. Denn die Leute
aus Kitzbühel sind lustig, gastfreundlich, immer für einen guten Schmäh zu haben.
Und die grösste Gaudi haben sie genau mit solchen Spielchen, die Gäste manchmal ein bisschen im Ungewissen
zu lassen was passiert. Das ist natürlich eine Unterstellung Wohlgemerkt: Im Ungewissen – nicht am Glatteis!
Denn dafür haben wir den Sportpark.
Der Kitzbüheler Überraschungsmoment halt. Vielleicht hätte ich auch mehr Fragen stellen sollen. Darum geht’s
ja immer. Steht ja sogar am Eingang in Kitzbüheler „Brand“ Optik, ganz weiss auf rotem Hintergrund.
DARF ICH DICH WAS FRAGEN? DAS habe ich vergessen zu fragen: WO IST DIE GAMS??
Merke: Für Networkting gilt: Mehr fragen als sagen. Aber diese goldene Regel kennen scheinbar
leider schon zuviele Gäste hier. Und wenn das alle so tun, wer SAGT dann noch was?

Meiner persönlichen Fitness am heutigen Tag, war die Entscheidung zuträglich, um 18:40 bei der APCOA Garage
einzuchecken, und den Weg zu meiner geliebten Familie einzuschlagen – und nicht in Richtung Kitzbüheler
Party Floor im 25hours Hotel. Denn der Tag hat nur 24 Stunden, und 17 davon sind schon weg. Zeit ist der
wahre Luxus, das war meine letzte Antwort auf die Frage im Gewinnspiel.
Was kam dabei raus?
Wie gesagt, interessante Perspektiven (nicht nur wegen des großartigen Ausblicks von der Terrasse des 25hour Hotels
auf schönen Hausdächer von Wien (die mich gleich wieder über PV-Projekte nachdenken liessen) sondern auch meine Idee,
was man in Kitzbühel im März machen könnte.
Bis dahin also vorerst mal ausser Spesen nichts gewesen, vor allem die Rechnung
der Parkgarage in der Höhe von über 10 Euro hat mich wieder mal hart daran erinnert, dass wir 2026 und nicht das Jahr
1985 als ich noch in Kitzbühel Autogramme von Boris Becker gejagt habe.
Trotzdem hat es meinen Tag gerettet. Die schöne Erinnerung, die positive Energie an Kitzbühel „The Legend“ und das Flair dieses einzigartigen Städtchens lässt sich auch in der urbanen und modernen, jugendlichen und in diesem Zusammenhang
durchaus positiv gemeinten niederschwelligen Atmosphäre des 25 Hour Hotels nachempfinden. Dennoch: Nicht better als „The Real Thing“. Es wird Zeit, den Koffer zu packen für eine Reise in die Berge, zum anderen Teil meiner geliebten Familie. Denn der Tag hat nur 24 Stunden, und das Jahr 365 Tage. Und die Arbeit hört eh nie auf. Und irgendwann sind wir alle mal Legenden für irgendjemanden. Hoffentlich. Und genau auf diese Leute kommt es an. Und der selbstangesetzte 72 Stunden Pizzateig, hart erarbeitet, kann schliesslich auch nicht mehr warten. Das Ergebnis lässt sich sehen – endlich mal was, das wirklich Substanz hat. Und schmeckt.
Liebe Kitzbichler und Kitzbichlerinnen, MICE Partner und Reiseziel-Anbieter die ich gestern persönlich kennen lernen durfte, vor
allem Kitzbühel Tourismus: Versteht mich nicht falsch. Ich habe mich gut unterhalten und neue Event-Ideen gehabt. Das zeigt: Es muss nicht immer Kaviar sein, wenn es um Urlaub in Kitzbühel geht. Denn es gibt viel mehr zu entdecken als das. Und ich glaube das war auch eine der unausgesprochenen Botschaften. Es gab sehr nette Gespräche. Danke an die Einladung zum Get Together. Ich glaube wir haben unser Ziel von gestern erreicht. Jetzt liegt es dran, was draus zu machen.

Selbst gemachte Pizza Neapolitana 72 Stunden Lievito Madre Pizzateig mit Mozarella di Bufala, Prosciutto Umbro und Österreichischen Basilikum. Und die Antwort lautet: Ja, sie war es Wert auf einen Event zu pfeifen, auf den man nicht eingeladen war. 🙂 Meinen Senf habe ich schon dazugegeben. Hurra, die Gams.
